Horst Gunkel : Die Jesus-Trilogie – Band 1


Jesus - die erste Indienreise

Ein plausibler Entwicklungsroman



Kapitel 26   Im Lande der Zoroaster                Audiodatei  28.09.2026 (18 Min.)                                                                        Achtung: diese Audiodatei enthält die Kapitel 25 und 26


Begriffserläuterungen zu Kapitel 25


Arsakia – Hauptstadt des Arsakidenreiches

Arsakidenreich – Arsakiden ist der Name der vom Parther Arsakes I. begründeten Dynastie, die ab dem 3. Jahrhundert v.u.Z. bis 224 u.Z. das Partherreich beherrschte. Die Hauptstadt Arsakia lag in etwa dort, wo sich heute Teheran befindet. Das Arsakidenreich umfasste zum Höhepunkt seiner Macht nicht nur den ganzen heutigen Iran, sondern auch den größten Teil des Irak, Turkmenistans sowie Teile der Türkei, Aserbeid­schans und Georgiens.

Bhārat Gaṇarājya – (Sprache: Hindi) indische Bezeichnung für Indien 

Brahmanen – eine der Kasten im Hinduismus, nur Brahmanen dürfen religiöse Rituale vollziehen

Brahmanismus – indische Religion, in der (u.a.) einen Brahman (Gott) verehrt wird. Der B. heute als Hinduismus bezeichnet.

Buddha – wörtlich: Erwachte/r; eine Person, die das Ziel des Buddhismus erreicht hat und damit befreit ist von den Fesseln des Ichglaubens.

Hindukusch – Hochgebirge (bis 7700 m) in weiten Teilen Afghanistans und dem Nordwesten Pakistans. Der Name bedeutet Hindu-Mörder und zeigt an, wie mörderisch diese Passage der Seidenstraße war.

Karma – im Buddhismus jede absichtlich ausgeführte Handlung. Es wird davon ausgegangen, dass Handlungen Folgen haben, die (auch) auf den Verursacher zurückwirken.

Nazareth – kleiner Ort in Galiläa. Hier wuchs Jesus auf. Das „N“ in der Kreuzinschrift weist auf seine Herkunft hin (Jesus von Nazareth, König der Juden).

Paganisten - Das moderne Wort pagan dient in der Geschichte des Christentums als Begriff zur abwertenden Kennzeichnung von religiösen Formen, die nicht im Zusammenhang der christlich-jüdischen Überlieferung oder Kultpraxis stehen. Wie heidnisch bezeichnet es vor- oder außerchristliche religiöse Elemente. Seit der Spätantike wurden die noch nicht christianisierten Dörfler und Bauern mit dem lateinischen Wort pagani (lat. pagus, »Dorfgemeinde, ländlicher Bezirk«) benannt

Zarathustra – soll ein iranischer Priester, Philosoph und der Stifter des Zoroastrismus sein, der im 1. oder 2. Jahrtausend v.u.Z. gelebt haben soll. Heute geht man davon aus, er habe um 600 v.u.z. Gelebt, also in der Achsenzeit und soll somit ein Zeitgenosse von Buddha, Mahavira, Laotse und Konfuzius gewesen sein. Die älteste Biografie stammt aus dem 9. Jhd. unserer Zeitrechnung, also mindestens 1000 Jahre nach seiner Zeit und ist daher mit Vorsicht zu genießen.

Zoroaster – Anhänger des Zoroastrismus

Zoroastrismus bzw. Zarathustrismus (auch: Mazdaismus oder Parsismus ist eine Religion, die von Zarathustragestiftet wurde. Der Begriff wurde vermutlich erst im 19. Jahrhundert n. Chr. gebräuchlich. Die Religion Zarathustras, die auf sehr alten indoarischen Traditionen und Überlieferungen fußt, entstand zwischen 1800 und 600 v. Chr. Ihre Herkunft ist umstritten. Sie breitete sich etwa im 7. bis 4. Jahrhundert v. Chr. im iranischen Kulturraum (von Gemeinschaften im östlichen Kleinasien und in Mesopotamien über Persien bis zum zentralasiatischen Raum) aus. (nach: Wikipedia 21.1.2024)


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